Privatpraxis für medizinische Ästhetik

Die Augenpartie

Augen

Die wichtigste Indikation für die Behandlung der Krähenfüßchen ist die Behandlung mit Botox®. Die Krähenfüßchen verlaufen seitlich der äußeren Augenwinkel bis zur Schläfe. Nach der Entspannung der verursachenden mimischen Muskeln, verdämmern die Falten ganz von allein. Dieses kann bis zu zwei Wochen dauern. Im Bereich der Krähenfüßchen ist es aber so, dass sich die Haut beim Lächeln trotzdem in kleine Lachfältchen legt – was ganz natürlich ist, da die Wangen sich beim Lächeln nach oben ziehen. Botox® im Bereich der Krähenfüßchen bedeutet, in Ruhe glatt, aber beim Lächeln trotzdem kleine Lachfältchen, was andernfalls auch unnatürlich aussehen würde.

Die kleinen Knitterfältchen unter den Augen lassen sich auf unterschiedliche Weise behandeln. Zum einen geht es darum, das sehr feine Bindegewebe unter den Augen wieder aufzubauen und zu straffen, zum anderen muss die Ursachen der Erschlaffung unter den Augen durch Abbau des straffenden Fettkörpers des Wangenknochens behoben werden. Darüber hinaus muss oft auch die mit der Zeit immer tiefer und dunkler werdende Tränenrinne natürlich aufgefüllt werden.

Bei der Behandlung mit Radiesse® strafft sich indirekt durch den Aufbau der Wangenknochen auch die Haut unter den Augen.

Sollten dann immer noch Augenringe vorhanden sein, so gibt es eine speziell für die Tränenrinne entwickelte Hyaluronsäure, mit der diese nach kurzer Einwirkzeit einer Betäubungscreme unauffällig aufgefüllt werden kann, so dass dunkle Schatten und kleine Fältchen deutlich gebessert werden können oder vollständig verschwinden. Meistens sieht man nach der Behandlung nur eine leichte Rötung im Bereich der Einstichstellen. Es kann aber bei einigen Patienten durchaus vorkommen, dass Hämatome entstehen oder es zu einer Schwellung unter den Augen kommt.

Zum flächigen Straffen des Bindegewebes in Bereich des Unterlides setzt man sehr feine glatte Fäden ein, um die sich bis zu ihrem Auflösen nach ca. 10–12 Wochen straffendes Bindegewebe aufbaut, das dann die Stabilisierung des Gewebes übernimmt.